Mgf. Heinrich I von Landsberg

Mgf. Heinrich I von Landsberg[1]

Male 1256 - 1318  (61 years)    Has more than 100 ancestors and more than 100 descendants in this family tree.

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  • Name Heinrich I von Landsberg 
    Prefix Mgf. 
    Relationshipwith Francis Fox
    Born 21 Mar 1256 
    Gender Male 
    Died 1318 
    Person ID I18336  Geneagraphie
    Last Modified 19 Mar 2010 

    Father Markgraf Johann von Brandenburg-Stendal, I,   b. 1213,   d. 3 Jun 1266  (Age 53 years) 
    Mother Jutta von Sachsen,   d. 1287 
    Married 1255 
    Siblings 5 siblings 
    Family ID F6145  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Agnes von Bayern,   b. 1267, München, Bayern Find all individuals with events at this location,   d. 21 Oct 1340, Sängerhausen Find all individuals with events at this location  (Age 73 years) 
    Children 
    +1. Markgräfin Sophie von Brandenburg,   d. 1356
    +2. Markgräfin Jutta von Brandenburg-Havelland,   d. Bef 1330
    Last Modified 19 Mar 2010 
    Family ID F5703  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • ADB Bd. 11 S. 482:
      Markgraf von Brandenburg, mit dem unerklärten Beinamen Anelant (d. i. ohne Land), stammte aus der Johanneischen Linie der Askanischen Markgrafen von Brandenburg und war ein Sohn des Begründers dieser Linie, des Markgrafen Johann, aus dessen dritter Ehe mit Jutta, der Tochter des Herzogs Albrecht I. von Sachsen. Er muß als Sproß einer ers im späteren Alter seines Vaters eingegangenen Ehe weit jünger gewesen sein als seine Brüder, die Markgrafen Johann II., Otto mit dem Pfeil und Konrad, deren Mutter, Sophia von Dänemark, die erste Gemahlin Johanns I. war. Hieraus und nicht aus seinem angeblichen unfreundlichen Verhältnisse zu diesen seinen Brüdern erklärt sich, daß diese oft, ohne seiner zu gedenken, Regierungshandlungen vornehmen. Er scheint ers seit dem J. 1294 an der Regierung des Landes theilgenommen zu haben und erhielt dann bei der Auseinandersetzung mit seinen älteren Brüdern nach Pulkawa's Zeugnisse zu seinem Antheil Gelicz , worunter wohl die Stadt Delitzsch zu verstehen ist, welche zur Mark Landsberg gehörte. Die letztere war nämlich währende der Zwistigkeiten des Markgrafen Albrecht des Unartigen von Meißen mit seinen Söhnen von jenem an die Markgrafen von Brandenburg verkauft worden und ward dan von diesen dem Markgrafen H. ohne Land von Brandenburg zugewiesen. Es erhellt dies daraus, daß H. in Urkunden fast ausnahmslos neben dem Titel eines Markgrafen von Brandenburg auch denjenigen eines Markgrafen von Landsberg führt. Mit verschiedenen benachbarten Fürsten hat H. Fehden geführt, ohne daß wir genau den Grund derselben angeben könnten, so mit dem Erzbischofe Burchard von Magdeburg, der ihn in den Kirchenbann that und dem er die zu der Pfalz Sachsen gehörigen Schlösser Grillenberg und Raspenberg bei Sangerhausen abtreten mußte (1311). Eine andere Fehde mit dem Marlgrafen Diezmann von Meißen, in welcher H. durch diesen eine Niederlage erlitt, scheint mit jenem Verkaufe der Mark Landsberg durch Diezmanns Vater, Albrecht den Unartigen, zusammengehangen zu haben. Nach dem Tode Heinrichs VII. von Luxemburg wurde Markgraf H. von seinem Neffen, dem Markgrafen Waldemar von Brandenburg als dessen zu wählender Nachfolger auf dem deutschen Königsthrone in Vorschlag gebracht, Er selbst scheint indeß mit dieser Candidatur nicht einverstanden gewesen zu sein, denn er versprach urkundlich, seine Stimme dem Herzoge Friedrich von Oesterreich und im Fall daß dieser nicht durchzubringen sei, dessen Bruder Leopold zu geben. Trotzdem wählte er später in Gemeinschaft mit dem Markgrafen Waldemar den Nebenbuhler Friedrichs, den Herzog Ludwig von Baiern zum König. H. starb im J. 1318 und hinterließ aus seiner Ehe mit Agnes, einer Tochter Ludwigs des Strengen von Baiern, der Witwe des Landgrafen Heinrich II. von Hessen, außer zwei Töchtern als einzigen Sohn Heinrich II., Markgrafen von Brandenburg.

  • Sources 
    1. [S5719] Allgemeine Deutsche Biographie, Historische Commisson bei der königl. Akademie der Wissesenschaften (Herausgeber), (Leipzig, Verlag Duncker und Humblot), Bd. 11 S. 482f (Reliability: 3).


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