Daniel d. Ä. Tossanus

Daniel d. Ä. Tossanus[1, 2, 3, 4, 5, 6]

Male 1541 - 1602  (60 years)    Has 6 ancestors and more than 100 descendants in this family tree.

Personal Information    |    Notes    |    Sources    |    All

  • Name Daniel d. Ä. Tossanus 
    Relationshipwith Francis Fox
    Born 15 Jul 1541  Montbeliard (Mömpelgard) Find all individuals with events at this location 
    Gender Male 
    Died 16 Jan 1602  Heidelberg Find all individuals with events at this location 
    Person ID I523604  Geneagraphie
    Last Modified 28 Feb 2015 

    Father Pierre Toussaint,   b. 1496-1499, Saint-Laurent-sur-Othain Find all individuals with events at this location,   d. 5 Oct 1573, Montbeliard (Mömpelgard) Find all individuals with events at this location  (Age 74 years) 
    Mother Jeanne Trinquatte d'Audincourt,   b. Montbeliard (Mömpelgard) Find all individuals with events at this location,   d. 3 Aug 1575, Montbeliard (Mömpelgard) Find all individuals with events at this location 
    Married 1539  Montbeliard (Mömpelgard) Find all individuals with events at this location 
    Family ID F223482  Group Sheet  |  Family Chart

    Family Maria Couet du Vivier,   b. Abt 1544, Paris, Île-de-France, Fr Find all individuals with events at this location,   d. 28 Mar 1587, Heidelberg Find all individuals with events at this location  (Age ~ 43 years) 
    Married 19 Mar 1565  Orleans Find all individuals with events at this location 
    Children 
     1. Johanna Tossanus,   b. 19 Mar 1581, Neustadt an der Weinstraße Find all individuals with events at this location,   d. Yes, date unknown
     2. Paulus Tossanus,   d. Yes, date unknown
    Last Modified 29 Jun 2007 
    Family ID F212609  Group Sheet  |  Family Chart

  • Notes 
    • TOSSANUS (TOUSSAINT), Daniel d. Ä. (1541-1602), ref. Theologe; * 15. Juli 1541 in Montbéliard + 16. Januar 1602 in Heidelberg. - T. war der Sohn d. Pfarrers u. Reformators Peter Tossanus u. der Jeanne Trinkatt. Ab 1555 studierte er in Basel, wo er 1557 Baccalaureus wurde. 1559 war er in Tübingen, 1559 in Paris u. 1560 in Orleans als Student. Noch im gleichen Jahr wurde er Diakon u. 1562 Pfarrer d. ref. Gemeinde in Orleans. Er wurde v. den Katholiken eingekerkert, konnte aber nach einiger Zeit nach Montargis u. dann nach Sancerre entkommen. 1570/71 wirkte er als Pfarrer in Montbéliard, kehrte aber 1571 erneut nach Orleans zurück. Bei der Protestantenverfolgung in der Bartholomäusnacht wurde er gerettet u. entkam nach Basel. 1573 berief ihn Kfst. Friedrich III. v. der Pfalz nach Heidelberg u. übertrug ihn das Amt seines Hofpredigers. Dieses Amt übte er bis zum Tode des Kurfürsten aus u. wurde anschließend v. dessen lutherischen Nachfolger Ludwig 1576 entlassen. Im folgenden Jahr trat er in den Dienst des Pfalzgrafen Johann Casimir v. Pfalz-Lautern u. wurde Professor, Generalsuperintendent u. Präsident des Kirchenrates in Neustadt a. d. Haardt. Von 1579-1581 war er gleichzeitig auch französisch-ref. Pfarrer in Lambrecht. Nach dem Tode Ludwigs u. der Wiedereinführung des reformierten Bekenntnisses in der Kurpfalz übernahm er 1584 das Pfarramt an der Heiliggeistkirche in Heidelberg u. wurde zugleich Theologieprofessor an der Universität. Am 11. März 1586 wurde ihm auch das Amt des Superintendenten übertragen. Diese Ämter übte er bis zu seinem Tode 1602 aus. Er war einer d. hervorragendsten ref. Theologen seiner Zeit. Er ist der Verfasser einer Reihe v. theologischen Schriften, die vor allem der Verteidigung der reformierten Lehre gegen Katholiken u. Lutheranern dienten.
    • TOSSANUS (TOUSSAINT), Daniel d. Ä. (1541-1602), ref. Theologe; * 15. Juli 1541 in Montbéliard + 16. Januar 1602 in Heidelberg. - T. war der Sohn d. Pfarrers u. Reformators Peter Tossanus u. der Jeanne Trinkatt. Ab 1555 studierte er in Basel, wo er 1557 Baccalaureus wurde. 1559 war er in Tübingen, 1559 in Paris u. 1560 in Orleans als Student. Noch im gleichen Jahr wurde er Diakon u. 1562 Pfarrer d. ref. Gemeinde in Orleans. Er wurde v. den Katholiken eingekerkert, konnte aber nach einiger Zeit nach Montargis u. dann nach Sancerre entkommen. 1570/71 wirkte er als Pfarrer in Montbéliard, kehrte aber 1571 erneut nach Orleans zurück. Bei der Protestantenverfolgung in der Bartholomäusnacht wurde er gerettet u. entkam nach Basel. 1573 berief ihn Kfst. Friedrich III. v. der Pfalz nach Heidelberg u. übertrug ihn das Amt seines Hofpredigers. Dieses Amt übte er bis zum Tode des Kurfürsten aus u. wurde anschließend v. dessen lutherischen Nachfolger Ludwig 1576 entlassen. Im folgenden Jahr trat er in den Dienst des Pfalzgrafen Johann Casimir v. Pfalz-Lautern u. wurde Professor, Generalsuperintendent u. Präsident des Kirchenrates in Neustadt a. d. Haardt. Von 1579-1581 war er gleichzeitig auch französisch-ref. Pfarrer in Lambrecht. Nach dem Tode Ludwigs u. der Wiedereinführung des reformierten Bekenntnisses in der Kurpfalz übernahm er 1584 das Pfarramt an der Heiliggeistkirche in Heidelberg u. wurde zugleich Theologieprofessor an der Universität. Am 11. März 1586 wurde ihm auch das Amt des Superintendenten übertragen. Diese Ämter übte er bis zu seinem Tode 1602 aus. Er war einer d. hervorragendsten ref. Theologen seiner Zeit. Er ist der Verfasser einer Reihe v. theologischen Schriften, die vor allem der Verteidigung der reformierten Lehre gegen Katholiken u. Lutheranern dienten.

  • Sources 
    1. [S5719] Allgemeine Deutsche Biographie, Historische Commisson bei der königl. Akademie der Wissesenschaften (Herausgeber), (Leipzig, Verlag Duncker und Humblot), 469ff (Reliability: 3).

    2. [S5932] Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, (Verlag Traugott Bautz, www.bautz.de/bbkl).

    3. [S5745] Ahnentafeln berühmter Deutscher, Folge 3, Gebhardt, Peter von; Hohlfeld, Johannes, (Leipzig 1929-1932 Stamm- und Ahnentafelwerk der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte Bd. 8), 192 (Reliability: 3).

    4. [S5800] Ahnentafeln berühmter Deutscher, Folge 5, (Leipzig 1939-1943, Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte), 183 (Reliability: 3).

    5. [S5930] Wilhelm Wundts Ahnenerbe, Prof. Gerhard Kessler, Leipzig, (Familiengeschichtliche Blätter, 31. Jahrgang, Juli/August 1933), 150 (Reliability: 3).

    6. [S5872] Ahnentafel von Weizsäcker - v. Graevenitz, Euler, Friedrich Wilhelm, (Herold-Studien, Bd. 1, Verlag des Herold zu Berlin, 1992), 68 (Reliability: 3).


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